Kantorei Herrenhausen

Kantorei Herrenhausen Mit derzeit ca. 110 Sängerinnen und Sängern gehört die Kantorei Herrenhausen zu den großen Chören Hannovers. Sie führt jährlich drei große Werke der Chorliteratur auf - vor Weihnachten, vor Ostern und im Herbst. Bei den Konzertauftritten arbeitet die Kantorei mit dem Orchester der Herrenhäuser Kirche, aber auch mit Gastorchestern wie dem Leipziger Barockorchester, den Tschechischen Sinfonikern, dem Kammerorchester Hannover und anderen Hannoverschen Orchestern zusammen.

Das Repertoire umfasst eine große Zahl der bekannten oratorischen Werke aus Barock und Klassik, aber auch seltener aufgeführter Chorstücke.
Eine wichtige Aufgabe der Kantorei ist die regelmäßige Mitwirkung im Gottesdienst, u.a. zweimal im Jahr mit Bachkantaten.
Auch wenig bekannte und selten gehörte Werke wie die „Johannespassion“ und die „Matthäuspassion“ von Georg Philipp Telemann und die „Passionskantate“ von Gottfried August Homilius wurden aufgeführt.

1998 kooperierte der Chor mit einer Tanzkompanie, um das Requiem von Gabriel Fauré als modernes Tanztheater aufzuführen. Hier konnte der Chor erstmals Erfahrungen mit einem szenischen Konzept sammeln. Im Jahre 2000 brachte der Chor die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach szenisch als einen ersten Beitrag zum aktuellen Musiktheater auf die Bühne. In diesem szenischen Genre folgte dann 2006 das Oratorium Belsazar von Georg Friedrich Händel und 2009 das deutsche Requiem von Johannes Brahms.

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